Legenden aus Bayern, sinnliche Reisen und geschichtsträchtige Dokumente
München. Ein tiefgehendes Hörerlebnis bereiten nicht nur Krimis oder interessante Romane - auch ein bayerischer Klassiker wie der Brandner Kaspar kann das zweifelsohne leisten. Als Hörspiel
mehr...
Exklusiv-Interview über Finanzkrise und DDR, Schauspielerei, Reich-Ranicki und James Bond
Seit Jahren stehen Vater und Tochter für "Stubbe - Von Fall zu Fall" gemeinsam vor der Kamera. Am 3. Januar (ZDF, 20.15 Uhr) sind die beiden Dresdner in neuen Folgen zu sehen.
mehr...
München. Seinen Namen kennt jeder. Er gehört zu den bekanntesten Musikern der Welt. Doch Daniel Barenboim ist nicht nur ein Stardirigent und Konzertpianist, er wurde auch für sein
mehr...
Tom Jones klingt auf "24 Hours" so wie vor 40 Jahren... nur besser
Mr. "Sex Bomb", der "Tiger", Sir Tom Jones kehrt nach mehrjähriger Pause mit einem der interessantesten Alben seiner illustren und äußerst abwechslungsreichen Karriere zurück.
mehr...
Elsässerin schreibt Oberpfalz-Krimi - Lucille Clauss debütiert mit dem Roman "Monatsend"
In der Polizeidirektion Oberviechtach droht Kommissar Spichtinger hinter dem Schreibtisch zu versauern, als ein Anruf aus Schönsee eintrifft: Mord an der Landratsgattin! "Na, Zeit ist's worden",
mehr...
Kinofilm "Ekkelins Knecht" als DVD bundesweit erhältlich
Regensburg. (pk) Unter dem Titel "Raubritter - Die Geschichte von Ekkelins Knecht" hat die e-m-s Group Dortmund jetzt den Regensburger Mittelalterfilm als DVD in den Handel gebracht.
mehr...
Ein frischer Wind weht durch Deutschlands bekannteste Anwaltskanzlei: Ihr Chef Gregor Ehrenberg, von der ARD kurz "Der Dicke" genannt, muss nicht länger seiner Ex-Frau, der Staatsanwältin Christina (Gisela Schneeberger), nachtrauern und zugleich mit ihr vor Gericht die Klingen kreuzen.
mehr...
Marianne Faithfull und ihr überragendes Album "Easy Come Easy Go"
"Privat", sagt Marianne Faithfull, "bin ich gar nicht so melancholisch wie auf meinen Platten. Aber in meiner Musik tue ich das, was ich am besten kann: Herzen brechen! Meine Stimme ist so kaputt, die eignet sich für nichts anderes als traurige Lieder - da habe ich ein ähnliches Problem wie Tom Waits."
mehr...
Die Geschichte der Welt in 20 Bänden - Reise durch die Vergangenheit
Die lückenlose Beschreibung der Menschheitsgeschichte - dieses Werk hat der Chronik Verlag jetzt herausgebracht. "Die große Chronik-Weltgeschichte" erklärt in 20 Bänden, was zwischen Urknall und der Gegenwart geschah.
mehr...
Ein Jahrhundertmann wird 80, der nach Ansicht der Stockholmer Nobelpreis-Akadamie "der Menschheit einen Dienst erwiesen" hat. Seinen ersten Auftritt in der bundesdeutschen Autorenvereinigung "Gruppe 47" und damit in der literarischen Öffentlichkeit beschrieb eine Zeitungsmeldung 1955 mit den Worten: "Einen neuen, als "kräftig, vital und bravourös" apostrophierten Ton brachten die Gedichte des Berliner Bildhauers Günter Grass."
Ein halbes Jahrhundert später wird ein zwischenzeitlich tief verletzter Literaturnobelpreisträger, der letzte des 20. Jahrhunderts, zu seinem runden Geburtstag viel geehrt werden. Der in Danzig geborene Romanautor, Lyriker, Bildhauer, Zeichner und Dramatiker Grass vollendet am 16. Oktober sein achtes Lebensjahrzehnt.
"In ganz Deutschland wird ein gewaltiger Schnurrbart wachsen", prophezeite eine Tageszeitung ("Die Welt"). Auf den Nobelpreis als höchste Weihe in der Welt der Literatur hatte Grass lange warten müssen. 1972 war ihm Heinrich Böll vorgezogen worden. 1999 erhielt Grass den Nobelpreis vor allem, aber nicht nur, für sein Historienepos "Die Blechtrommel", den grotesk-deftigen "Schelmenroman" über die jüngere deutsche Vergangenheit mit dem in einer Nervenklinik Lebensrückblick haltenden, zwergwüchsigen Oskar Matzerath, einem modernen Peer Gynt oder "Säulenheiligen".
Ein "Wilhelm Meister auf Blech getrommelt", wie es Hans Magnus Enzensberger formulierte. "Eine anständige Sauerei war der Roman außerdem", erinnert sich Grass-Biograf Michael Jürgs an seine Jugendlektüre. Vor allem aber: Der Roman werde "zu den bleibenden literarischen Werken des 20. Jahrhunderts gehören", befand das Nobelkomitee.
Als die Stockholmer Akademie ihren Preis 1972 an Böll vergab, meinte der erstaunt: "Warum ich und nicht Grass?" Aber "das Erbe Heinrich Bölls ist in guten Händen", meinte der Grass-Weggefährte Walter Jens, nicht zuletzt wegen ihres gemeinsamen Lebensinhalts "Glaube Liebe Hoffnung".
Doch "warum soviel Hass auf Grass", fragte der Kritiker Fritz. J. Raddatz. "Spannender als alle seine Dramen ist das Drama, das der Schriftsteller Günter Grass selber vorführt", der "vielleicht demokratisch segensreichste Intellektuelle", der nach dem Zweiten Weltkrieg die politische Bühne betreten habe, befand schon vor 30 Jahren der Kritiker Joachim Kaiser. Auch als Trommler im politischen Alltag der Bundesrepublik hat sich Grass immer verstanden, auch wenn der katholisch getaufte Autor, der weder an Gott noch Götter glaubt, nie den Anspruch einer "moralischen Instanz" erhoben hat, die ihm manche zuschrieben.
Schon in den frühen 60er Jahren engagierte sich Grass für Willy Brandt und die "Es Pe De", zu der er später ein ambivalentes Verhältnis entwickelte nach dem Motto "Nur wer liebt, darf kritisieren", und sogar sein Mitgliedsbuch aus Protest gegen die Verschärfungg des Asylrechts wieder zurückgab. Wie weit dieses politische Engagement, für das er von seinen Gegnern auch mal als "Pinscher" beschimpft wurde, seine spätexpressionistische Schreibkunst, die zum Artistischen und zur Verspieltheit neigt, beinflusst hat, ist unter Literaturexperten umstritten.
Als unpolitischer Autor hat sich Grass nie verstanden. Umso härter musste ihn das "Stahlgewitter" im August 2006 treffen - dieser "Vernichtungsversuch", wie Grass überempfindlich die heftige öffentliche Reaktion auf sein ebenso überraschendes wie spätes Eingeständnis seiner Zugehörigkeit zur Waffen-SS als 17-Jähriger zum Ende des Krieges in seinem autobiografischen Buch "Beim Häuten der Zwiebel" nennt. Der junge Grass hatte bis zuletzt an Hitlers "Endsieg" geglaubt. Der heimatvertriebene Kaschube aus Danzig hatte schon mit der zuvor erschienenen Novelle "Im Krebsgang" über den Untergang des deutschen Flüchtlingsschiffes "Wilhelm Gustloff" am 30. Januar 1945 in der Ostsee das fast schon wieder vergessene Drama der ostdeutschen Flüchtlingstrecks und Heimatvertriebenen in Erinnerung gerufen. "Nichts verdrängen" war uns ist sein Credo im Werk und im Leben. Bei dem Letzteren tat er sich persönlich schwerer, wie er selbst einräumte. "Mit dem Älterwerden wächst die Scham über das, was ich bis zu meinem siebzehnten Lebensjahr mitgegrölt, mitgemacht habe, gottlob ohne in Verbrechen verwickelt worden zu sein", wie Grass 1995 bekannte.
"Am Ende war Thomas Mann ertappt, wurde auch Zeit. Glaubte wohl, den Zauberer spielen zu können", meinte Grass einmal in einer Philippika auf seine Kritiker in den 90er Jahren über die journalistischen Ausspähungen der im wahrsten Sinne des Wortes "Bände sprechenden" Tagebücher des Nobelpreis-Kollegen. Man las manches anders seitdem im Werke Manns und manche meinen heute, das könnte auch mit den Büchern des nun 80-jährigen Grass passieren. Es wird sich zeigen, wenn der "Pulverdampf" der ersten Aufregungen sich verzogen hat, ob das späte Bekenntnis einer "Jugendsünde", wie es viele auch nannten, wirklich das Jahrhundertwerk des weltweit bekanntesten deutschen Schriftstellers der Gegenwart überschatten kann, in dem die Deutschen wie in nur wenigen einen fabulierfreudigen und bildermächtigen Erzähler ihres wechselvollen Jahrhunderts gefunden haben.
Heute wohnt der in zweiter Ehe verheiratete Autor - sein Frau Ute und er haben insgesamt acht Kinder und 17 Enkel - bei Lübeck, wo es auch ein Günter-Grass-Haus gibt. Es erhält die Manuskripte seit 1995. Sein Archiv bis 1995 hat er bereits der Berliner Akademie der Künste übergeben, deren Präsident er in den 80er Jahren auch mal war. Eigentlich hat das Flüchtlingskind Grass, wie er sich selber immer noch sieht, nirgendwo richtig Wurzeln geschlagen.
Kribbeln im Bauch, lange Küsse: Viele Mädchen haben einen Freund und möchten irgendwann auch mit ihm schlafen. Dabei ist es wichtig, sich schon vor dem ersten Mal Gedanken über Verhütung zu machen.
mehr...
Die Computerspiel-Welten werden immer realistischer: Deutsche Entwickler mischen mit
In den 70er Jahren hielten sie langsam Einzug in die deutschen Wohnzimmer: Spiele, die auf dem heimischen Fernseher für Unterhaltung sorgen. Als eines der ersten dieser Art gilt das Konsolenspiel "Pong". Eine an Einfachheit kaum zu
mehr...
Heute sind angeborene Fehlbildungen kein "Todesurteil" mehr
Jasmine Krämer war schon 20, als sie zum ersten Mal von ihrer Krankheit erfuhr: Während ihres Sozialpädagogik-Studiums in Köln wurde ihr bei einer Klausur plötzlich übel. Nach ausgiebigen Untersuchungen im Krankenhaus kam die
mehr...
Ältester Hinweis auf Zusammenleben von Mutter, Vater und zwei Kindern - Von "Time" gekürt
Das US-Nachrichtenmagazin "Time" hat den gentechnischen Nachweis der weltweit ältesten Familie in den Steinzeitgräbern von Eulau (Sachsen-Anhalt) zu den zehn wichtigsten Entdeckungen des Jahres 2008 gekürt.
mehr...
Trennungsväter müssen nicht immer "volles Programm" bieten
Steigende Scheidungszahlen und außereheliche Geburten: Immer mehr Kinder in Deutschland wachsen ohne den Vater als feste Bezugsperson auf. Er wird bestenfalls zum Wochenendpapa, der in zwei Tagen
mehr...
Die Gewinner der "Blende 2008" beim Medienhaus - Bewegte Motive rissen Fotografen mit
oe Aichner aus Sulzbach-Rosenberg, Bernhard Eckstein aus Waldsassen und der neunjährige Sebastian Betz aus Weiden sind die Goldmedaillen-Gewinner der "Blende 2008" beim Medienhaus "Der neue Tag".
mehr...
Wo die Optik Federn lässt
- Gütekriterien beim Fernglaskauf - Qualität schont die Augen und den Geldbeutel
Was Anleger vor dem Jahreswechsel beachten sollten - Finanzdienstleister nicht blind vertrauen
Am 1. Januar 2009 wird die Abgeltungsteuer eingeführt. Kursgewinne, Zinsen und Dividenden werden pauschal mit 25 Prozent versteuert und nicht mehr - wie bisher - mit dem persönlichen Steuersatz. Wer die verbleibende Zeit bis zur Einführung der neuen Regelung jetzt richtig nutzt, kann Steuern sparen und Anlagefehler vermeiden.
mehr...
Anna (21) über ihr Praktikum bei einer Boulevardzeitschrift - Studium danach beinahe "unglamourös"
Eigentlich wollte ich nie Boulevard-Journalistin werden. Aber als ich eine der heiß begehrten Praktikumsstellen in der Bunte-Redaktion in München erhalten habe, war ich doch mehr als ein bisschen neugierig.
mehr...
Daniel Fischer (18) aus Eschenbach moderiert eSport-Wettbewerbe
Ein junger Mann aus der Oberpfalz kommentiert Olympische Spiele. Allerdings nicht die klassischen, sondern die virtuellen. Daniel Fischer (18) moderierte als einer der Jüngsten die World Cyber Games (WCG) in Köln.
mehr...
Prof. Josef H. Reichholf provoziert in der "hochgradig hysterisch aufgeladenen" Klimadebatte
Herrliche Zeiten: "Vor 120 000 Jahren war es so warm, dass Nilpferde in Rhein und Themse lebten." Bloß dass da noch keine Menschen lebten, die sich daran ergötzen konnten.
mehr...
Die besten Rezepte der Meisterköchinnen: Mit Leidenschaft, Fantasie, Kreativität und Lust kochen
Die Revolution in der Küche hat längst stattgefunden. Doch nicht nur dort, sondern auch in den Spitzenrestaurants haben die Frauen die Küchen-Domäne übernommen. Wie und was sie spitzenmäßig kochen,
mehr...
Gute Qualitäten und Spitzenweine im Keller - Erntemenge auf Vorjahresniveau
Die Weinlese in Deutschland ist seit einigen Wochen beendet. In allen 13 Weinbaugebieten wurden gute bis sehr gute Qualitäts- und Prädikatsweine eingebracht. Dabei liegt der Qualitätsweinanteil über dem des Vorjahres, so das Deutsche Weininstitut (DWI).
mehr...
Eisige Kälte draußen, trockene Heizungsluft drinnen: Temperaturschwankungen machen der Haut im Winter zu schaffen. Sie verliert Feuchtigkeit, ein Spannen oder Brennen macht sich im Gesicht bemerkbar.
mehr...
Datenmüllhalde Windows: Teure Aufräumsoftware hilft auch nicht immer beim Festplattenputz
Datenmüll macht aus ehemals flotten Rechner lahme Computer. Optimierungsprogramme versprechen Abhilfe, erreichen teilweise jedoch das Gegenteil. Müllvermeidung und Aufräumen in Eigenregie sind oft wirkungsvoller.
mehr...
Vorsicht vor Abzocke per SMS - Besonders Kinder und Jugendliche gefährdet
"Hallo Paul, Lust auf ein Bier?" Über nette Textnachrichten per Handy freuen sich die meisten Menschen. Geschäftemacher nutzen das aus: Mit Schmeicheleien und anderen Lockmethoden versuchen sie Verbraucher dazu zu verleiten, teure SMS-Dienste und Rufnummern anzuwählen.
mehr...
Christina Zweck (17) aus Freudenberg besucht Studienvorbereitung in Sulzbach-Rosenberg
Für Christina Zweck aus Freudenberg ist das Leben voll Musik. Die 17-Jährige besucht an der Städtischen Sing- und Musikschule Sulzbach-Rosenberg die "Studienvorbereitende Abteilung", kurz SVA - und das bedeutet Spaß und Stress zugleich.
mehr...
Die Kunst der Auto-Fotografie: Wer seinen "Alten" loswerden will, muss ihn attraktiv bebildern
Früher bestand eine Gebrauchtwagen-Anzeige aus einer Reihe von Abkürzungen und einer Preisangabe. Wer heute das Interesse an einem Gebrauchten wecken will, setzt in aller Regel auf Fotos.
mehr...